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Acerca de

Trauma +
tiefe Prozesse

Für Trauma, tiefe Prozesse und das, was sich verändern will

Gestalt_Coach

Was Gestalttherapie ist – und was nicht

​​Gestalttherapie ist kein Reparaturprogramm. 

Sie fragt nicht: Was stimmt nicht mit Ihnen? – sondern: 

Was will in Ihnen gesehen + gespürt werden?

Der Ansatz geht davon aus, dass wir uns nicht dadurch verändern, dass wir an uns arbeiten. Sondern dadurch, dass wir aufhören, gegen das zu arbeiten, was wir bereits sind – und ihm stattdessen einen Raum geben, in dem es sich zeigen und wandeln darf.

"Change comes about when you become what you are – not when you try to become what you are not."

(nach Arnold. R. Beisser)

Wie der Prozess bei mir aussieht

Wir beginnen bei dem, was jetzt da ist – nicht bei einer Diagnose, nicht bei einer Biographie-Rekonstruktion, sondern im Hier und Jetzt

  • Was spüren Sie?

  • Was zieht sich zusammen?

  • Wohin geht Ihre Aufmerksamkeit?

Aus diesem Kontakt heraus öffnen sich die tieferen Schichten. ​Wir kommen dorthin, wo Sie in Ihrem Leben Strategien entwickelt haben, um mit den Spannungen zwischen Ihren Grundbedürfnissen umzugehen – zwischen Nähe und Abgrenzung, zwischen Sicherheit und Entwicklung, zwischen Gesehenwerden und Sich-selbst-treu-bleiben. 

Manche dieser Strategien haben Sie getragen. Manche sind inzwischen enger geworden, als Sie gerade sind. In der Arbeit würdigen wir stets auch, was war.

 

Dann schauen wir gemeinsam, was heute einen neuen Ausdruck sucht – im Dialog, im Körper, im Experiment. Nicht, um etwas wegzumachen. Sondern, um das, was in Ihnen lebendig ist, in Bewegung kommen und sich (neu) entfalten zu lassen.
 

Trauma + Nervensystem

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Begleitung liegt auf körperfokussierter, ressourcenorientierter Traumaarbeit.

Trauma ist nicht das, was passiert ist. Trauma ist das, was im Nervensystem "feststeckt"-  weil es im Moment des Geschehens nicht zu Ende verarbeitet, "verdaut" werden konnte. 

Es zeigt sich oft nicht als Erinnerung, sondern als Reaktion:

  • als Erstarren, als Übererregung, 

  • als diffuse Scham, 

  • als Rückzug aus dem eigenen Körper.

Auch die Reaktionen, die heute zu eng geworden sind, waren einmal Lösungen. Ein erstarrender Körper, ein abgespaltenes Gefühl, eine übersensible Wachsamkeit – das sind keine Mängel. ​Das sind die Wege, die Ihr System gefunden hat, um zu überleben, als nichts anderes möglich war. ​In der Arbeit würdigen wir das – und geben dem Nervensystem Schritt für Schritt die Möglichkeit, dass heute auch anderes möglich ist.

Tempo ist dabei alles. Wir gehen nur so tief, wie Ihr System es trägt. Wir bauen Ressourcen auf, bevor wir an Belastendes herantasten. Wir arbeiten mit dem Körper, mit Bewegung, mit Präsenz – nicht gegen ihn.

Dieser Ansatz integriert Erkenntnisse aus der Polyvagal-Theorie (Stephen Porges), aus dem Somatic Experiencing (Peter Levine) und aus der Bindungs- und Traumaforschung (Bessel van der Kolk, Dan Siegel) – und bettet sie in die dialogische Haltung der Gestalttherapie ein.
 

Der Unterschied zu einem kürzeren Klärungsprozess Wenn Sie an einer konkreten Frage stehen und Orientierung suchen – beruflich, in einer Entscheidung, in einem Lebensübergang –, kann ein kürzerer Klärungsprozess der passendere Rahmen sein. Gestalttherapeutische Arbeit im engeren Sinn beginnt dort, wo es nicht um eine Einzelfrage geht, sondern um eine tiefere Bewegung: Trauma, das sich lösen will. Muster, die weiter reichen als eine einzelne Situation. Ein Leben, das sich neu formieren möchte. Wenn Sie unsicher sind, welcher Rahmen passt, klären wir das gemeinsam im Erstgespräch.

Rahmen und Dauer Gestalttherapeutische Prozesse sind auf Tiefe und Kontinuität angelegt. Wie lange wir zusammenarbeiten, entscheidet sich aus dem Prozess selbst – oft zwischen mehreren Monaten und einigen Jahren, in unterschiedlicher Frequenz. Wir schauen regelmäßig gemeinsam, wo wir stehen. Ein Prozess darf auch enden dürfen.

Für wen diese Arbeit sein kann

  • Menschen mit Entwicklungs- oder Bindungstrauma – auch ohne eine klar benennbare "Ursache"

  • Menschen mit somatischen Trauma-Reaktionen (chronische Anspannung, Dissoziation, innere Taubheit, Leere-Gefühl)

  • Menschen, die merken: Ich verstehe vieles – und es ändert sich trotzdem nichts

  • Menschen, die wiederkehrende Muster in Beziehungen oder im Leben spüren, die tiefer reichen, als Nachdenken hinkommt

  • Menschen, die einen Raum brauchen, in dem auch das Platz hat, was sich bisher nirgends zeigen durfte

Nächster Schritt - Kennenlerngespräch vereinbaren

Ein 20-minütiges Telefonat, in dem Sie schildern, was Sie bewegt, und wir prüfen, ob wir gut zusammenarbeiten können.

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